Zitate zum Thema “Sein”

Sein oder Nichtsein, das ist hier die Frage

William Shakespeare in Hamlet

„To be, or not to be; that is the question“, gehört wohl zu den bekanntesten Zitaten Shakespeares. Es sind die Worte Hamlets, der in der gleichnamigen Tragödie aus dem Jahr 1602 darüber nachdenkt, ob er seinen ermordeten Vater, den König von Dänemark, rächen soll. Sein Grübeln deutet darauf hin, dass er sich lieber aus den Racheplänen seines als Geist erschienenen Familienoberhaupts heraus halten möchte, schließlich wagt er es jedoch und entscheidet sich für das Sein: er wird den Mörder seines Vaters töten.

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Sein ist Wahrgenommenwerden

George Berkeley in Eine Abhandlung über die Prinzipien der menschlichen Erkenntnis

Mit seiner These „Sein ist Wahrgenommenwerden“ (lateinisch: „Esse est percipi“) legte der irische Bischof und Philosoph George Berkeley (1685 – 1753) den Schwerpunkt der menschlichen Erkenntnis auf die Wahrnehmung. Demnach können wir etwas über die Existenz eines Gegenstandes nur wissen, indem wir diesen Gegenstand wahrnehmen, etwa durch das Sehen, Hören oder Tasten. Daraus schloss Berkeley, dass die Existenz eines Gegenstandes unabhängig von seinem Wahrgenommenwerden nicht sicher sei. Es stellt sich allerdings die Frage, wie es sein kann, dass mehrere Personen am gleichen Ort und zur gleichen Zeit die gleichen Gegenstände sehen.

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