Zitate zum Thema “Moral”

Der Begriff Moral ist verpönt, ein Wort wie Held ist tabu, gut und böse tauchen nur mit Anführungszeichen auf

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An sich ist nichts entweder gut oder böse, sondern das Denken erst macht es dazu

William Shakespeare in Hamlet

Dieses etwas weniger bekannte Zitat stammt wie so einige geflügelte Worte aus Shakespeares Tragödie Hamlet, die 1602 in London uraufgeführt wurde. Als Hamlet, Prinz von Dänemark, von der Ermordung seines Vaters erfährt, schwört er Rache. Um seine Rache vorzubereiten, mimt er den Wahnsinnigen. Sein Wahnsinn wird von einigen Menschen am Hofe angezweifelt und im Gespräch auf die Probe gestellt. So entgegnet Hamlet einmal zwei Höflingen: „An sich ist nichts entweder gut oder böse, sondern das Denken erst macht es dazu.“ Ist diese Aussage aber wirklich so wahnsinnig?

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So etwas wie ein moralisches oder unmoralisches Buch gibt es nicht. Bücher sind gut geschrieben oder schlecht geschrieben, weiter nichts

Oscar Wilde in Das Bildnis des Dorian Gray

Diese Behauptung stellt Oscar Wilde im Vorwort zu seinem Roman Das Bildnis des Dorian Gray auf. Über die Frage, ob Bücher nun moralisch oder unmoralisch sein können, lässt sich gewiss streiten. Das Interessante an Oscar Wildes Behauptung ist aber vor allem, dass sie ausgerechnet in einem Roman fällt, dessen Inhalt seinerzeit als anrüchig galt und zur Wildes Verurteilung wegen Unzucht beitrug. Wilde verteidigt seine These übrigens im 19. Kapitel des Romans erneut und zwar mit den Worten: „Die Bücher, die die Welt unmoralisch nennt, sind solche, die der Welt ihre eigene Schande zeigen, weiter nichts.“

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Wer mit Ungeheuern kämpft, muss zusehen, dass er nicht dabei zum Ungeheuer wird

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Glauben Sie nicht, dass Sie ein guter Mensch sind. Dieser Gedanke wird Sie verraten

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Katzenjammer wünscht man dem schlimmsten Kampfhund nicht

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