Zitate zum Thema “Leidenschaft”

Die Leidenschaften, über deren Ursprung wir uns selbst täuschen, beherrschen uns gerade am heftigsten

Oscar Wilde in Das Bildnis des Dorian Gray

Im vierten Kapitel von Oscar Wildes Roman Das Bildnis des Dorian Gray sinniert der Lebemann Lord Henry über die Leidenschaft. Aus seiner Beobachtung des Jünglings Dorian Gray, dessen Antlitz nicht älter wird, resultiert die oben zitierte Feststellung. Denn wir täuschen uns gerade dann besonders gern, wenn es darum geht, die Motive unseres Handelns festzustellen.

Das Bildnis des Dorian Gray bei Amazon ansehen

Ich liebe einfache Genüsse leidenschaftlich. Sie sind die letzte Zuflucht des Komplizierten

Oscar Wilde in Das Bildnis des Dorian Gray

Als der Lebemann Lord Henry und der schöne Jüngling Dorian Gray um das Porträt des Schönlings streiten, beruhigt der Porträt-Maler die Gemüter mit einer Runde Tee. Die Szene spielt sich ab im zweiten Kapitel von Oscar Wildes Roman Das Bildnis des Dorian Gray. Lord Henry bekundet daraufhin seine Leidenschaft für die einfachen Genüsse.  Seine hedonistischen Gedanken nehmen Einfluss auf die Entwicklung von Dorian Gray: er begeht etliche Grausamkeiten, die sich auf magische Art in seinem Porträt spiegeln werden.

Das Bildnis des Dorian Gray bei Amazon ansehen

Es ist besser, an Leidenschaft zu krepieren als an Langeweile

Vincent van Gogh in Briefe

Vincent van Gogh lebte für seine Leidenschaft – die Malerei. Maler zu sein hat ihm so viel bedeutet, dass er Armut und gesellschaftliches Außenseitertum auf sich nahm. Verständnis für seine Leidenschaft hatten nur wenige, sein Bruder Theo war einer von ihnen. In einem seiner zahlreichen Briefe an seinen Bruder schreibt Vincent van Gogh, er würde lieber an Leidenschaft krepieren als an Langeweile. Nun, langweilig war sein Malerdasein nicht, wie die Briefe bezeugen.

Vincent van Goghs Briefe bei Amazon ansehen

So habe ich eine nahezu unausrottbare Leidenschaft für die Bücher, und ich habe das Bedürfnis, mich beständig zu belehren, zu studieren, ebenso, wenn du willst, wie ich es nötig habe, mein Brot zu essen

Vincent van Gogh in Briefe

Von der Wichtigkeit des Lesens für das Leben des Malers Vincent van Gogh zeugt einer seiner zahlreichen Briefe an seinen Bruder Theo. Es ist ein Brief aus van Goghs Borinage-Zeit, als der Maler noch die Ambition hatte, Pfarrer zu werden und armseligen Bergleuten mit seiner Seelsorge half. Sämtliche Briefe van Goghs an seinen Bruder wurden von Johanna Gesina van Gogh-Bonger im Insel-Verlag herausgegeben und bekunden die tiefe Verbundenheit der Brüder und natürlich Vincent van Goghs große Leidenschaft für das Leben.

Vincent van Goghs Briefe bei Amazon ansehen

Ich bin ein leidenschaftlicher Mensch, fähig und dazu bestimmt, mehr oder weniger unsinnige Dinge zu tun, die ich dann mehr oder weniger zu bereuen habe

Vincent van Gogh in Briefe

Der große niederländische Maler Vincent van Gogh ist für seine Leidenschaft bekannt. Schon in seiner Zeit als Hilfspfarrer in der Borinage, einem belgischen Steinkohlegebiet, in dem Menschen in sehr armen Verhältnissen lebten, wußte er selbst von den Sogwirkung seiner Leidenschaften. In einem Brief aus dieser Zeit schreibt er seinem Bruder Theo die obigen Worte. Die Briefe zeugen auch von der tiefen Verbundenheit der Brüder, ohne die Vincent van Gogh womöglich nicht der Künstler geworden wäre, den wir heute so schätzen. Und natürlich nicht ohne seine Leidenschaft.

Vincent van Goghs Briefe bei Amazon ansehen

Nichts Großes in der Welt geschieht ohne Leidenschaft

Wer hat das gesagt? »