Zitate zum Thema “Konsum”

Die ökonomischen Grundregeln haben drei Dinge gemeinsam: Sie sind leicht zu verstehen. Sie sind leicht einzuhalten. Sie werden ständig gebrochen

Gerald Hörhan in Investment Punk

Der erfolgreiche Investmentbanker und Harvard-Absolvent Gerald Hörhan rechnet in seinem Buch Investment Punk mit dem Konsum- und Investitionsverhalten der Mittelschicht ab. So finanzieren Angestellte aus der Mittelschicht ihren Konsum mit Schulden (Beispiel Autokauf) oder investieren ihr schwer verdientes Geld in die falsche Geldanlage (Beispiel eigene Immobilie). Insgesamt brechen sie also die zwei einfachen Grundregeln der Ökonomie: 1. Man muss auf Dauer mehr einnehmen, als man ausgibt. 2. Man muss Schulden bezahlen, und zwar nicht durch Aufnahme neuer Schulden.

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Die Ware Weihnacht ist nicht die wahre Weihnacht

Wer hat das gesagt? »

Eine Ware scheint auf den ersten Blick ein selbstverständliches, triviales Ding. Ihre Analyse ergibt, dass sie ein sehr vertracktes Ding ist, voll metaphysischer Spitzfindigkeit und theologischer Mucken

Wer hat das gesagt? »

Das System definiert den Kauf eines Eigenheims als euer höchstes wirtschaftliches Ziel. Damit verhindert es, dass zu viele von euch zu hoch hinaus wollen

Gerald Hörhan in Investment Punk

In seinem Buch Investment Punk rechnet der erfolgreiche Investment-Banker Gerald Hörhan mit den Konsum- und Investitionsgewohnheiten der Mittelschicht ab. Dabei wirft er dem kapitalistischen System vor, die Bürger mit falschen Investitionszielen, etwa als Traum vom Eigenheim verpackt, zu blenden. Hörhan hält dagegen, dass es fast immer günstiger wäre, zur Miete zu wohnen und Immobilien nur als reines Investment zu erwerben.

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In 99 Prozent der Fälle erstreckt sich die Freiheit des Individuums auf individuelle Konsumentscheidungen (Maggi oder Knorr, BMW oder Audi), aber manchmal wenden wir uns auch dem Buddhismus zu, weil er uns nicht mit schwierigen Anforderungen belastet

Oliver Errichiello und Arnd Zschiesche in Wir Einmaligen

In ihrem Buch Wir Einmaligen zerlegen die Markensoziologen Oliver Errichiello und Arnd Zschiesche den Individualismus-Kult unserer Gesellschaft und zeigen auf, dass wir bei weitem nicht so einmalig sind, wie wir gern glauben. Denn unsere Individualität drücken wir vor allem in unserem Konsumverhalten aus. Und das, was wir kaufen, kaufen andere eben auch, und zwar massenweise. Dass die Konsumentscheidungen das Individuum in seinem Drang nach Individualität überfordern, ist damit nur allzu verständlich.

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