Zitate zum Thema “Bücher”

Bücher sind Waffen

Wer hat das gesagt? »

Ich lese so gern Bücher, dass ich mir nichts daraus mache, welche zu schreiben

Oscar Wilde in Das Bildnis des Dorian Gray

Über die Vorzüge des Lesens gegenüber dem Schreiben philosophiert Lord Henry bei einem Dîner in Oscar Wildes Roman Das Bildnis des Dorian Gray. Der dandyhafte Lebemann beklagt gleichzeitig, dass Literatur in England nicht genug Wertschätzung finde. Die Menschen würden statt dessen lieber „Zeitung, Fibeln oder Nachschlagewerke“ lesen. Eine interessante Beobachtung, die heute wieder aktuell zu sein scheint.

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So etwas wie ein moralisches oder unmoralisches Buch gibt es nicht. Bücher sind gut geschrieben oder schlecht geschrieben, weiter nichts

Oscar Wilde in Das Bildnis des Dorian Gray

Diese Behauptung stellt Oscar Wilde im Vorwort zu seinem Roman Das Bildnis des Dorian Gray auf. Über die Frage, ob Bücher nun moralisch oder unmoralisch sein können, lässt sich gewiss streiten. Das Interessante an Oscar Wildes Behauptung ist aber vor allem, dass sie ausgerechnet in einem Roman fällt, dessen Inhalt seinerzeit als anrüchig galt und zur Wildes Verurteilung wegen Unzucht beitrug. Wilde verteidigt seine These übrigens im 19. Kapitel des Romans erneut und zwar mit den Worten: „Die Bücher, die die Welt unmoralisch nennt, sind solche, die der Welt ihre eigene Schande zeigen, weiter nichts.“

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