Unglück gilt gemeinhin als authentisch, Glück als nur vorgespielt

Adam Soboczynski in Die Zeit (25.11.2010)

Diese Feststellung macht der deutsch-polnische Schriftsteller und Journalist Adam Soboczynski in der Wochenzeitung Die Zeit. In seinem Artikel ärgert er sich über die Neider des Glücks, denen sich Prominente häufig aussetzen müssen. Er konstatiert dazu: „Welch unvorstellbarer Druck muss doch auf jeder Beziehung liegen, in der jeder öffentliche Ausdruck der Zuneigung als strategische Aufwertung des Images begriffen wird.“ Soboczynski räumt damit jedem Promi auch das Recht ein, sich in der Öffentlichkeit zu küssen.

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