Tun, als ob man dem Schein glauben würde: Das ist die perfekte Definition des Flirtens!

Alain-Xavier Wurst in Die Zeit (Nr. 50, 09.12.2010)

Der in Hamburg lebende französische Schriftsteller Alain-Xavier Wurst verrät in einem Interview für Die Zeit seine Definition des Flirtens. Sie orientiert sich stark an Nietzsches Lebensphilosophie. In der Einleitung zu Die fröhliche Wissenschaft beneidete Nietzsche die Lebensfreude der alten Griechen. Dazu schrieb er dort: „Oh diese Griechen, sie verstanden sich darauf zu leben. Dazu tut Not, tapfer bei der Oberfläche der Falte, der Haut stehen zu bleiben, den Schein anzubeten, an Formen, an Töne, an Worte, an den ganzen Olymp des Scheins zu glauben. Diese Griechen waren oberflächlich – aus Tiefe.“ Alain-Xavier Wurst setzt sich mit dem Thema Flirten auch in seinem Buch Zur Sache, Chérie: Ein Franzose verzweifelt an den deutschen Frauen auseinander. Das Buch war auch der Anlass zum Interview.

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