Eingeborenen-Fangquoten versus kommerzielle Fangquoten für die Industrienationen, das ist eine eigenartige Form von Apartheid

Klaus Barthelmess in Kölner Stadt-Anzeiger (Nr. 283, 4./5. Dezember 2010)

Der Walfanghistoriker und Kulturwissenschaftler Klaus Berthelmess spricht sich in einem Interview des Kölner Stadt-Anzeigers gegen ein absolutes Walfangverbot aus. Er argumentiert, dass Organisationen wie die Umweltstiftung WWF Kulturimperialismus betrieben, wenn sie etwa einem Inuit-Volk Walfang erlaubten, anderen Nationen etwa den Isländern diesen verbieten wollten. “Wenn die Inder zu uns sagen: Lasst Eure Rindviecher in Ruhe, dann verbitte ich mir das ja auch.”, fügt der Walexperte des Deutschen Bundestags salopp erklärend hinzu.

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