Wovon man nicht sprechen kann, darüber muss man schweigen

Ludwig Wittgenstein in Tractatus logico-philosophicus

Mit seinem 1918 vollendeten Tractatus logico-philosophicus rückte der österreichische Philosoph Ludwig Wittgenstein die Sprache ins Zentrum der Philosophie. Sein besonderes Interesse galt dabei der Unterscheidung zwischen sinnvollen und sinnlosen Sätzen. Als sinnvoll erachtete er Sätze, die man auf ihren Wahrheitsgehalt prüfen kann, etwa einen Satz wie: Vor dem Haus steht ein Baum. Wittgenstein plädierte dafür, in zwischenmenschlicher Kommunikation nur sinnvolle Sätze zu gebrauchen und beendete seinen Tractatus entsprechend mit dem Satz: „Wovon man nicht sprechen kann, darüber muss man schweigen.“

Tractatus logico-philosophicus bei Amazon ansehen

Zitat kommentieren

Pflichtangabe.

Pflichtangabe. Wird nicht veröffentlicht.