Wer mit Ungeheuern kämpft, muss zusehen, dass er nicht dabei zum Ungeheuer wird

Friedrich Nietzsche in Jenseits von Gut und Böse

In seiner Schrift Jenseits von Gut und Böse kritisiert der deutsche Philosoph Friedrich Nietzsche die gängigen Moralvorstellungen seiner Zeit. Als Hauptaufgabe der Philosophie sieht er daher die kritische Auseinandersetzung mit Moral und Werten. Andererseits spricht Nietzsche auch eine Warnung aus: „Wer mit Ungeheuern kämpft, muss zusehen, dass er nicht dabei zum Ungeheuer wird.“ Der Kampf um bestimmte Werte darf dieser Aussage nach nicht so geführt werden, dass diese Werte durch den Kampf verletzt werden könnten. Eine Aussage, die gerade in der Debatte um Folter als geeignetes Mittel im Kampf gegen den Terrorismus ihre Aktualität zeigt.

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