Religion ist das Opium des Volks

Karl Marx in Zur Kritik der Hegelschen Rechtsphilosophie

Die obige These des deutschen Philosophen Karl Marx wird manchmal auch in der Form „Religion ist das Opium fürs Volk“ zitiert. Wörtlich schrieb er in seiner Schrift Zur Kritik der Hegelschen Rechtsphilosophie aus dem Jahr 1844: „Die Religion ist der Seufzer der bedrängten Kreatur, das Gemüth einer herzlosen Welt, wie sie der Geist geistloser Zustände ist. Sie ist das Opium des Volks.“ Marx war der Meinung, Religion sei ein illusorisches Glück, ein Glücksversprechen für das Jenseits, das den Menschen daran hindere, im Hier und Jetzt glücklich zu werden. Aber ist der Gedanke, Religion sei das Opium des Volks, überhaupt ein Gedanke von Marx? So behauptet der Philosoph Jens Soentgen in seinem Buch Selbstdenken!, diesen Gedanken hätte Marx bei Novalis gelesen.

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