Es gibt kein richtiges Leben im falschen

Theodor W. Adorno in Minima Moralia

In seinem aphoristisch geprägten Werk Minima Moralia aus dem Jahr 1951 geht der deutsche Philosoph und Soziologe Theodor W. Adorno (1903 – 1969) der Frage nach, was ein gutes Leben ausmache. „Wie lebt man unter allen Umständen richtig?“, fragt er an einer Stelle ganz konkret und liefert als Antwort: „Es gibt kein richtiges Leben im falschen.“ Mit diesem Satz bringt Adorno zum Ausdruck, dass die moderne Gesellschaft mit ihrer kapitalistischen Wirtschaftsordnung gutes, ehrliches Leben unmöglich mache.

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