Der Begriff Moral ist verpönt, ein Wort wie Held ist tabu, gut und böse tauchen nur mit Anführungszeichen auf

Susan Neiman in Moralische Klarheit

Die in Berlin lebende amerikanische Philosophin Susan Neiman plädiert in ihrem Buch Moralische Klarheit für ein Wiedererstarken der öffentlichen Debatte um Werte wie Moral, Idealismus und Heldentum. Sie ist verärgert, dass auf politischen Bühnen nur die Rechte von Moral redet, und entsetzt über die Beliebigkeit in der Verwendung des Begriffs. Sie macht sich in ihrem Werk dafür stark, dass Werte wieder aus den Idealen der Aufklärung, wie sie vor allem Immanuel Kant definierte, abgeleitet werden. Dazu gehören neben der viel gepriesenen Vernunft auch Glück, Ehrfurcht und Hoffnung.

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