Unsere Seele kommt alt zur Welt und wird dann immer jünger. Das ist die Komödie des Lebens

Oscar Wilde in Eine Frau ohne Bedeutung

Dieses Zitat ist in der Komödie Eine Frau ohne Bedeutung von Oscar Wilde zu finden. Diesen ungewöhnlichen Gedanken über die Seele und ihre zeitliche Entwicklung hat der irische Dramatiker Lord Illingworth zugewiesen. Illingworth ist ein typischer Dandy des ausgehenden 19. Jahrhunderts, der stets nur das Eigeninteresse im Blick hat. Er hat eine Frau sitzengelassen als sie schwanger wurde und versucht Jahre später, seinen unehelichen Sohn zu seinem Privatsekretär zu machen. Aber zurück zum Zitat: Glauben Sie, dass die Seele im Unterschied zum Körper im Laufe der Zeit jünger wird?

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Mode ist das, was man selber trägt. Geschmacklos ist das, was andere tragen

Oscar Wilde in Ein idealer Gatte

Dieses Zitat stammt aus Oscar Wildes Komödie Ein idealer Gatte. Die Worte spiegeln dabei die Mode-Philosophie von Lord Goring wider. Lord Goring ist ein Dandy par excellence. Er trägt Frack und Zylinder, weiße Handschuhe und einen Louis-Seize-Spazierstock. Außerdem wechselt er täglich die Knopfblume. Zu Beginn des dritten Aktes lässt er sich von seinem Butler Phipps eine welke Knopfblume ersetzen, was ihn dazu animiert, über Mode zu philosophieren.

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Mein Name ist Quintus Dias und dies ist weder der Anfang von das Ende meiner Geschichte

Quintus Dias in Centurion

Mit diesen Worten beginnt und endet der Film Centurion, der die Legende um die römische Neunte Legion aufgreift. Centurio Quintus Dias (Michael Fassbender) erzählt von seiner Flucht aus den Fängen der Pikten, einem schottischen Stamm, der im Jahre 117 v. Chr. erfolgreich einen Guerilla-Krieg gegen die römischen Eroberer Britanniens führt. Die Neunte Legion wird von einer piktischen Fährtenleserin in einen Hinterhalt gelockt und bis auf sieben Legionäre dezimiert. Der General der Legion Titus Flavius Virilus wird außerdem gefangen genommen. Nach einem misslungenen Versuch, den General zu befreien, müssen die sieben Legionäre unter der Führung des Centurio Quintus Dias vor den Pikten fliehen. Eine grausame Hetzjagd beginnt…

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Die höchste Form des Glücks ist ein Leben mit einem gewissen Grad an Verrücktheit

Erasmus von Rotterdam in Lob der Torheit

Diese These vertritt der Universalgelehrte Erasmus von Rotterdam in seiner satirischen Schrift Lob der Torheit aus dem Jahr 1509. Erasmus, heute Namenspatron einer niederländischen Universität und eines europäischen Kulturpreises, setzt sich in seiner Schrift für eine Aufwertung der Verrücktheit ein, denn sie sei als Gegenpol zur Vernunft ebenso eine schöpferische Kraft. Gleichzeitig aber hält er der Gesellschaft seiner Zeit vor, sie würde Vernunft und Verrückheit gern verwechseln und kritisiert so etliche Institutionen darunter auch Kirche und Wissenschaft.

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Ich lasse gern einen breiten Rand an meinem Leben

Henry David Thoreau in Walden

Der amerikanische Schriftsteller und Philosoph Henry David Thoreau plädiert in seinem Buch Walden aus dem Jahr 1854 für eine mehrdimensionale Lebensführung. Das Buch schildert seine Erfahrungen von einem zurückgezogenen Leben am Walden-See, das er etwa zwei Jahre lang führte. In dieser Zeit konnte Thoreau mit viel Achtsamkeit diverse Formen des Lebens auskosten und gelang zu der Überzeugung, dass Menschen hinter dem ständigen Zwang etwas tun zu müssen, das eigentliche Leben verpassen.

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Individualism kills individuality

Oliver Errichiello und Arnd Zschiesche in Wir Einmaligen

Dieses Zitat ist in dem Buch Wir Einmaligen von Oliver Errichiello und Arnd Zschiesche zu finden. Darin stellen die beiden Soziologen die These auf, dass der gesellschaftliche Drang nach Individualismus gerade eine echte Individualität verhindert. Errichiello und Zschiesche argumentieren, dass sich in der heutigen Gesellschaft individuelle Unterschiede zwischen Menschen einzig auf ihr Konsumverhalten beschränken. Und auch diese Unterschiede bestehen nur scheinbar, denn ganze Bevölkerungsgruppen frönen dem gleichen Konsum, kaufen die gleichen Produkte der gleichen Marken.

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Gute Unternehmen haben einen Standpunkt, nicht nur ein Produkt oder eine Dienstleistung

Jason Fried und David Heinemeier Hansson in Rework

In ihrem Buch Rework räumen die erfolgreichen Software-Unternehmer Jason Fried und David Heinemeier Hansson mit gängigen Konzepten der Unternehmensführung auf. Sie sind davon überzeugt, dass erfolgreiche Unternehmen sich vor allem durch Authentizität und Rückgrat auszeichnen. Denn mit einer festen Überzeugung gewinnt man nicht nur Kunden, sondern wahre Fans der eigenen Produkte. Und nur Fans werden das Produkt lieben und es daher weiter empfehlen.

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