Mich dünkt, ich wittre Morgenluft

William Shakespeare in Hamlet

Dieses Zitat stammt aus William Shakespeares Tragödie Hamlet. Die Worte werden von Hamlets totem Vater gesprochen, der als Geist nur bis zum Morgengrauen Zeit hat, sich seinem Sohn zu zeigen. Dass er die Morgenluft wittert, sind für ihn also schlechte Nachrichten. Im heutigen Sprachgebrauch wird das Zitat verwendet, wenn man andeuten will, dass sich die Lage zu bessern scheint, also ganz im Gegensatz zum ursprünglichen Kontext.

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2 Kommentare

Es muss heißen „. . . ist für ihn eine schlechte Nachricht.“

by Dr. Ivo Steinacker on 4. Januar 2013 at 15:10. Antworten #

„ich wittre Morgenluft“ ist keine Nachricht sondern eine Feststellung, Erkenntnis o.ä.

by Bodo Kaiser on 30. September 2014 at 08:40. Antworten #

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