Ich reise nie ohne mein Tagebuch. Im Zug sollte man immer eine spannende Lektüre haben

Oscar Wilde in Bunbury oder Ernst sein ist wichtig

Das Tagebuch als besonders empfehlenswerte Reiselektüre – diesen Gedanken legt Oscar Wilde der ehrenwerten Gwendolen Fairfax in seinem Bühnenstück Bunbury oder Ernst sein ist wichtig in den Mund. Darin geht es um die amourösen Verwicklungen zweier Freunde, deren Ausgang von den moralischen Vorstellungen des ausgehenden 19. Jahrhunderts auf den Prüfstand gestellt wird. Um ihr Leben als wahre Lebemänner genießen zu können, pflegen die beiden eine Doppelidentität. Je nachdem, ob sie gerade in der Stadt oder auf dem Lande weilen, verwenden sie einen anderen Namen. Und so kommt es, wie es kommen musste: Gwendolen verliebt sich in einen Ernst, den es gar nicht gibt. Natürlich verzeichnet sie ihre Liebe auch in ihrem Tagebuch, damit sie bei ihrer nächsten Reise genug Lesestoff dabei hat.

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