Alan Watts Zitate:

Das Geheimnis des Lebens ist kein Problem, das gelöst werden kann, sondern eine Realität, die erfahren werden muss

Alan Watts in Das Tao der Philosophie

Dieses Zitat stammt au dem Buch Das Tao der Philosophie des amerikanischen Philosoph Alan Watts. Darin geht er unter anderem der Frage nach, ob man ein allumfassendes Wissen erreichen kann. Er verneint die Frage am Beispiel des Lebensgeheimnisses und zitiert in seiner Argumentation den unbekannten Van Dallieu. Es komme demnach gar nicht darauf an, für jede Frage eine Antwort zu finden. Es gehe vielmehr darum, das Unbeantwortete als Realität zu erleben, und ihm somit einen positiven Wert beizumessen.

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Wissen besteht nicht in einer verbal formulierbaren theoretischen Position, sondern in einer psychischen Veränderung, ähnlich jener, die bei der Heilung einer Psychose eintritt

Alan Watts in Das Tao der Philosophie

Der amerikanische Philosoph Alan Watts stellt in seinem Buch Das Tao der Philosophie westliches Denken fernöstlichen Philosophien gegenüber. Dabei führt er auch Unterschiede im Bezug auf Wissen auf. Das östliche Wissen ist weniger als reines Faktenwissen zu verstehen, sondern eher als Können und Einsicht zu sehen. Demgegenüber wird das westliche Wissen gern auf eine theoretische Position reduziert. Doch ohne einer emotionalen Akzeptanz dieser theoretischen Position ist dieses Wissen zu wenig.

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In unserer Kultur macht sich ohnehin ständig jeder Aufzeichnungen über alles mögliche, und es wird als wesentlich wichtiger angesehen, zu notieren, was geschieht, als ein Ereignis zum Zeitpunkt seines Geschehens zu erleben

Alan Watts in Das Tao der Philosophie

Diese interessante Beobachtung macht der amerikanische Religionsphilosoph Alan Watts in seinem Buch Das Tao der Philosophie. Als eines der wichtigsten Dokumente unseres heutigen Lebens darf zweifelsohne der Lebenslauf angesehen werden. Und ist der Lebenslauf nicht ein hervorragendes Beispiel für Watts Gedanken um den Wahn des Notierens? Wie viele Menschen dokumentieren in ihrem CV nicht einfach ihren beruflichen Werdegang, sie leben geradezu dafür, dass ihr Lebenslauf „gut aussieht“. Sie kündigen eine enttäuschende Arbeitsstelle nicht etwa sofort, sondern quälen sich in ihrem Job so lange, bis eine Kündigung nicht mehr „auffällig“ wird in ihrem Lebenslauf. Was soll man davon halten? Mit Watts ausgedrückt: „Diese Entwicklung frißt uns auf, weil es wichtiger geworden ist, die Buchhaltung in Ordnung zu halten, als das eigentliche Geschäft gut zu führen.“

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