William Shakespeare Zitate:

Gut gebrüllt, Löwe!

William Shakespeare in Ein Sommernachtstraum

Diese geflügelten Worte stammen aus Shakespeares Komödie Ein Sommernachtstraum und werden oft halb im Scherz verwendet, um Anerkennung für eine treffende oder lautstarke Aussage zu zollen. In Shakespeares Stück fallen sie im letzten Akt als Theseus, Herzog von Athen, und seine Untertanen ein schlecht gespieltes Theaterstück zu sehen bekommen, und sich über die Leistung der Darsteller lustig machen. So ruft der Athener Demetrius, als auf der Bühne ein Löwe brüllt, ironisch „Gut gebrüllt, Löwe!“.

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An sich ist nichts entweder gut oder böse, sondern das Denken erst macht es dazu

William Shakespeare in Hamlet

Dieses etwas weniger bekannte Zitat stammt wie so einige geflügelte Worte aus Shakespeares Tragödie Hamlet, die 1602 in London uraufgeführt wurde. Als Hamlet, Prinz von Dänemark, von der Ermordung seines Vaters erfährt, schwört er Rache. Um seine Rache vorzubereiten, mimt er den Wahnsinnigen. Sein Wahnsinn wird von einigen Menschen am Hofe angezweifelt und im Gespräch auf die Probe gestellt. So entgegnet Hamlet einmal zwei Höflingen: „An sich ist nichts entweder gut oder böse, sondern das Denken erst macht es dazu.“ Ist diese Aussage aber wirklich so wahnsinnig?

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