Oscar Wilde Zitate:

Das Tagebuch ist das Gedächtnis, das wir alle mit uns herumtragen

Oscar Wilde in Bunbury oder Ernst sein ist wichtig

Diese Worte legt Oscar Wilde der Gouvernante Miss Prism gleich zu Beginn des zweiten Aktes seiner Gesellschaftskomödie Bunbury oder Ernst sein ist wichtig in den Mund. Sie kommentiert damit die ständigen Tagebucheintragungen ihres Schützlings Cecily. Die junge Dame scheint ihr Leben vor allem daraufhin auszurichten, spannende Einträge für ihr Tagebuch generieren zu können, statt es einfach zu leben.

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Ich liebe ernsthafte Schwierigkeiten. Sie sind das einzige, was das Leben lustig macht

Oscar Wilde in Bunbury oder Ernst sein ist wichtig

Als die beiden Lebemänner und Freunde Algernon Moncrieff und Jack Worthing aus Oscar Wildes Gesellschaftskomödie Bunbury oder Ernst sein ist wichtig herausfinden, dass sie jeweils ein Doppelleben führen, reagieren beide sehr unterschiedlich. Während Jack im Bewusstsein bevorstehender Schwierigkeiten Trübsal bläst, genießt Algernon sein Doppelleben in vollen Zügen. Als Jack ihn warnt, er werde bald in ernsthafte Schwierigkeiten geraten, kontert Algernon mit dem obigen Zitat.

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Die erste Tragödie unseres Lebens besteht in unserem Tun, die zweite darin, dass wir das, was wir getan haben, in Worte fassen

Oscar Wilde in Lady Windermeres Fächer

Im vierten Akt von Oscar Wildes Drama Lady Windermeres Fächer ist die Titelheldin ganz schön verzweifelt. Sie hatte irrtümlich geglaubt, ihr Gatte Lord Windermere habe eine Affäre und war dabei sich an ihm zu rächen. Ausgerechnet Mrs. Erlynne, die angebliche Geliebte ihres Mannes ist es, die sie vor einer Dummheit bewahrt, allerdings auf Kosten der eigenen Schande. Nun will Lady Windermere ihrem Gatten alles erklären, doch befürchtet sie, dass Worte ihre Tat noch schlimmer machen.

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Es ist absurd, die Menschheit in Gut und Böse aufteilen zu wollen. Menschen sind entweder anziehend oder langweilig

Oscar Wilde in Lady Windermeres Fächer

Im ersten Akt von Oscar Wildes Drama Lady Windermeres Fächer stellt der Dandy Lord Darlington eine neue Kategorisierungsformel für Menschen vor. Statt Menschen in Gut und Böse einzuteilen, unterteilt er sie lieber danach, ob sie anziehend oder langweilig sind. In unserer Gesellschaft scheint gerade das Böse anziehend zu sein, während dem Guten der Touch der Langweile anhaftet. Zumindest suggerieren dies Filme wie etwa Ocean’s Eleven, wo Gauner als sympathische und attraktive Figuren dargestellt werden.

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Die guten Menschen richten auf Erden eine Menge Unheil an. Und ihr größtes Unrecht besteht gewiss darin, dem Bösen eine so ungeheure Wichtigkeit beizumessen

Oscar Wilde in Lady Windermeres Fächer

Mit diesen Worten versucht Lord Darlington die Titelheldin aus Oscar Wildes Drama Lady Windermeres Fächer für sich einzunehmen. Zuvor hat die verheiratete Lady Windermere dem in sie verliebten Lord Niedertracht vorgeworfen, als er von anrüchigen Gerüchten über ihren Mann berichtete. Aber hat Lord Darlington mit seiner Aussage recht?

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Es gibt Augenblicke, in denen man vor die Wahl gestellt ist, sein eigenes Leben zu leben, voll und ganz und schrankenlos oder sich mit einem falschen, verlogenen und verborgenen Dasein abzuschleppen, wie es die Welt in ihrer Heuchelei von uns fordert

Oscar Wilde in Lady Windermeres Fächer

Mit diesen Worten versucht Lord Darlington die Titelheldin aus Oscar Wildes Bühnenstück Lady Windermeres Fächer für sich zu gewinnen. Lady Windermere ist verheiratet, befürchtet aber, ihr Gatte habe eine Affäre. Hin und her gerissen zwischen den kränkenden Gerüchten und den starken Gefühlen für ihren Mann, steht sie kurz davor, sich von Lord Darlingtons Worten einlullen zu lassen und ihm hinzugeben. Wird sie ihr eigenes Leben leben? Oder sind die Dinge gar völlig anders als sie es glaubt?

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Ich reise nie ohne mein Tagebuch. Im Zug sollte man immer eine spannende Lektüre haben

Oscar Wilde in Bunbury oder Ernst sein ist wichtig

Das Tagebuch als besonders empfehlenswerte Reiselektüre – diesen Gedanken legt Oscar Wilde der ehrenwerten Gwendolen Fairfax in seinem Bühnenstück Bunbury oder Ernst sein ist wichtig in den Mund. Darin geht es um die amourösen Verwicklungen zweier Freunde, deren Ausgang von den moralischen Vorstellungen des ausgehenden 19. Jahrhunderts auf den Prüfstand gestellt wird. Um ihr Leben als wahre Lebemänner genießen zu können, pflegen die beiden eine Doppelidentität. Je nachdem, ob sie gerade in der Stadt oder auf dem Lande weilen, verwenden sie einen anderen Namen. Und so kommt es, wie es kommen musste: Gwendolen verliebt sich in einen Ernst, den es gar nicht gibt. Natürlich verzeichnet sie ihre Liebe auch in ihrem Tagebuch, damit sie bei ihrer nächsten Reise genug Lesestoff dabei hat.

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