Das Bildnis des Dorian Gray Zitate:

Wenn wir glücklich sind, sind wir immer gut, aber wenn wir gut sind, sind wir nicht immer glücklich

Oscar Wilde in Das Bildnis des Dorian Gray

Im sechsten Kapitel von Oscar Wildes Roman Das Bildnis des Dorian Gray führen der titelgebende Jüngling und Lord Henry eine ihrer zahlreichen Konversationen. Diesmal ist Glück das Thema. Während Lord Henry mit den obigen Worten auf den Zusammenhang zwischen Glücklichsein und Gutsein hinweist, möchte Dorian Gray, dessen Körper nicht altert, wissen, was Gutsein bedeutet. Lord Henry antwortet: “Gut sein heißt in Harmonie mit sich selbst sein.”

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Pünktlichkeit stiehlt einem die Zeit

Oscar Wilde in Das Bildnis des Dorian Gray

Zu Beginn des vierten Kapitels von Oscar Wildes Das Bildnis des Dorian Gray lässt Lord Henry seinen Besucher Dorian Gray ganz schön lang auf sich Warten. Der Lebemann Henry verspätet sich aus Prinzip, denn er ist überzeugt, dass Pünktlichkeit einem die Zeit stiehlt. Dorian Gray ist gezwungen, sich die Zeit mit Zeitschriftenlektüre im Bibliothekszimmer zu vertreiben, und sieht es als verlorene Zeit an. Aber ist Warten immer gleichbedeutend mit vertaner Zeit?

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Es gibt nur zwei Arten Menschen, die wahrhaft anziehend sind. Menschen, die ganz und gar alles wissen, und Menschen, die ganz und gar nichts wissen

Oscar Wilde in Das Bildnis des Dorian Gray

Als der Lebemann Lord Henry und der schöne Jüngling Dorian Gray ein Theaterstück sehen, in dem Sibyl Vane spielt, ist der Titelheld aus Oscar Wildes Roman Das Bildnis des Dorian Gray untröstlich. Er ist in Sibyl verleibt, doch es stellt sich heraus, dass sie eine schlechte Schauspielerin ist, ein wahrer Schock für sein Herz. Lord Henry versucht den Jüngling mit dem obigen Zitat zu trösten, doch Dorian fühlt sich nicht mehr zu Sibyl hingezogen.

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Die Leidenschaften, über deren Ursprung wir uns selbst täuschen, beherrschen uns gerade am heftigsten

Oscar Wilde in Das Bildnis des Dorian Gray

Im vierten Kapitel von Oscar Wildes Roman Das Bildnis des Dorian Gray sinniert der Lebemann Lord Henry über die Leidenschaft. Aus seiner Beobachtung des Jünglings Dorian Gray, dessen Antlitz nicht älter wird, resultiert die oben zitierte Feststellung. Denn wir täuschen uns gerade dann besonders gern, wenn es darum geht, die Motive unseres Handelns festzustellen.

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Wie alle Menschen, die ein Thema erschöpfen wollen, erschöpfte er seine Zuhörer

Oscar Wilde in Das Bildnis des Dorian Gray

Mit dieser Bemerkung kommentiert Oscar Wilde die Rede eines Abgeordneten auf einer Gesellschaft in seinem Roman Das Bildnis des Dorian Gray. Der Abgeordnete setzt zu einer ausführlichen Rede über die Entdeckung Amerikas an und bemerkt nicht, dass er mit seinen Ausführungen die Gäste der Gesellschaft erschöpft. Oscar Wilde, bekanntlich ein großer Aphoristiker, wusste um die Bedeutung der Kürze beim Halten einer Rede.

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So etwas wie guten Einfluss gibt es nicht. Jeder Einfluss ist unmoralisch – unmoralisch im wissenschaftlichen Sinne

Oscar Wilde in Das Bildnis des Dorian Gray

Der dandyhafte Lord Henry gilt in der Londoner Gesellschaft als ein kluger Mann mit schlechtem Einfluss. Als er im zweiten Kapitel von Oscar Wildes Roman Das Bildnis des Dorian Gray vom Titelhelden mit dieser Meinung konfrontiert wird, denkt er gar nicht daran, in die rhetorische Defensive zu gehen. Stattdessen verkündet er, dass jeder Einfluss unmoralisch sei. Er argumentiert, dass jeder, der einen Menschen beeinflusst, ihm seine eigene Seele weitergibt und ihn somit daran hindert, eigene Gedanken zu hegen.

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Ich liebe einfache Genüsse leidenschaftlich. Sie sind die letzte Zuflucht des Komplizierten

Oscar Wilde in Das Bildnis des Dorian Gray

Als der Lebemann Lord Henry und der schöne Jüngling Dorian Gray um das Porträt des Schönlings streiten, beruhigt der Porträt-Maler die Gemüter mit einer Runde Tee. Die Szene spielt sich ab im zweiten Kapitel von Oscar Wildes Roman Das Bildnis des Dorian Gray. Lord Henry bekundet daraufhin seine Leidenschaft für die einfachen Genüsse.  Seine hedonistischen Gedanken nehmen Einfluss auf die Entwicklung von Dorian Gray: er begeht etliche Grausamkeiten, die sich auf magische Art in seinem Porträt spiegeln werden.

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