Bunbury oder Ernst sein ist wichtig Zitate:

Das Tagebuch ist das Gedächtnis, das wir alle mit uns herumtragen

Oscar Wilde in Bunbury oder Ernst sein ist wichtig

Diese Worte legt Oscar Wilde der Gouvernante Miss Prism gleich zu Beginn des zweiten Aktes seiner Gesellschaftskomödie Bunbury oder Ernst sein ist wichtig in den Mund. Sie kommentiert damit die ständigen Tagebucheintragungen ihres Schützlings Cecily. Die junge Dame scheint ihr Leben vor allem daraufhin auszurichten, spannende Einträge für ihr Tagebuch generieren zu können, statt es einfach zu leben.

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Ich liebe ernsthafte Schwierigkeiten. Sie sind das einzige, was das Leben lustig macht

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Als die beiden Lebemänner und Freunde Algernon Moncrieff und Jack Worthing aus Oscar Wildes Gesellschaftskomödie Bunbury oder Ernst sein ist wichtig herausfinden, dass sie jeweils ein Doppelleben führen, reagieren beide sehr unterschiedlich. Während Jack im Bewusstsein bevorstehender Schwierigkeiten Trübsal bläst, genießt Algernon sein Doppelleben in vollen Zügen. Als Jack ihn warnt, er werde bald in ernsthafte Schwierigkeiten geraten, kontert Algernon mit dem obigen Zitat.

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Ich reise nie ohne mein Tagebuch. Im Zug sollte man immer eine spannende Lektüre haben

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Das Tagebuch als besonders empfehlenswerte Reiselektüre – diesen Gedanken legt Oscar Wilde der ehrenwerten Gwendolen Fairfax in seinem Bühnenstück Bunbury oder Ernst sein ist wichtig in den Mund. Darin geht es um die amourösen Verwicklungen zweier Freunde, deren Ausgang von den moralischen Vorstellungen des ausgehenden 19. Jahrhunderts auf den Prüfstand gestellt wird. Um ihr Leben als wahre Lebemänner genießen zu können, pflegen die beiden eine Doppelidentität. Je nachdem, ob sie gerade in der Stadt oder auf dem Lande weilen, verwenden sie einen anderen Namen. Und so kommt es, wie es kommen musste: Gwendolen verliebt sich in einen Ernst, den es gar nicht gibt. Natürlich verzeichnet sie ihre Liebe auch in ihrem Tagebuch, damit sie bei ihrer nächsten Reise genug Lesestoff dabei hat.

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Die einzige Art, sich einer Frau gegenüber richtig zu benehmen, ist, sie zu verführen, wenn sie hübsch ist, oder eben eine andere, wenn sie häßlich ist

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Dieses Zitat legt Oscar Wilde dem Dandy Algernon Moncrieff in den Mund. In seiner erfolgreichen Komödie Bunbury oder Ernst sein ist wichtig verliebt sich der Lebemann Jack Worthing in die Kusine seines Freundes Algernon Moncrieff. Nachdem Jacks Heiratsantrag von der Mutter seiner Herzensdame schroff abgelehnt wird, debattieren die Freunde über den richtigen Umgang mit Frauen. Während Jack davon überzeugt ist, dass man Frauen nicht mit der Wahrheit begegnen sollte, ist Algernon der Meinung, dass der richtige Umgang mit Frauen in ihrer Verführung liegt. Zumindest, wenn sie hübsch sind.

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Alle Frauen werden wie ihre Mütter. Das ist ihre Tragödie. Die Männer niemals. Das ist ihre.

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In Oscar Wildes Gesellschaftssatire Bunbury oder Ernst sein ist wichtig aus dem Jahr 1895 verliebt sich der Lebemann Jack Worthing in die Kusine seines Freundes Algernon Moncrieff. Als er seiner Angebeteten einen Heiratsantrag macht, wird dieser von ihrer Mutter Lady Bracknell barsch abgelehnt. Jack ist natürlich enttäuscht, fürchtet aber noch mehr, nämlich, dass seine Gwendolen eines Tages wie ihre Mutter werden könnte. Sein Freund Algernon bestätigt Jacks Befürchtung mit dem obigen Zitat.

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Ungewissheit ist das Wesen des Romantischen

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Diese Meinung zur Romantik vertritt der Dandy Algernon Moncrieff in Oscar Wildes Drama Bunbury oder Ernst sein ist wichtig aus dem Jahr 1895. Als sein Freund Jack Worthing ihm verrät, er wolle Algernons Kusine Gwendolen heiraten, ist er konsterniert. Er versteht beim besten Willen nicht, was ein Heiratsantrag mit Romantik zu tun haben soll. Die Heirat bedeute geradezu das Ende der Romantik, da sie die Ungewissheit und damit die Spannung einer Beziehung beende.

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In der Stadt amüsiert man sich. Auf dem Land amüsiert man die anderen

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Den Unterschied zwischen Stadt- und Landleben erläutert Jack Worthing im ersten Akt von Oscar Wildes Gesellschaftskomödie Bunbury oder Ernst sein ist wichtig, die den viktorianischen Lebensstil satirisch unter die Lupe nimmt. Um sich zu amüsieren flüchtet Jack immer wieder von seinem Landsitz in Hertfordshire nach London, wo er sich als sein fiktiver Bruder Ernst ausgibt. Als Jack sich verliebt kommt es zu Komplikationen, da Gwendolen, das Objekt seiner Begierde, ihn als Ernst kennt. Im übrigen spricht Jack mit seinen ländlichen Nachbarn kein Wort. Soviel zum Amüsieren der anderen.

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