Gesellschaft Zitate:

Wer trinkt hat ein Problem, wer nicht trinkt allerdings auch

Peter Richter in Über das Trinken

Dieses Zitat stammt von Peter Richter. In seinem Buch Über das Trinken mokiert sich der trinkfeste Redakteur der FAS über die ambivalente Haltung der Gesellschaft zum Thema Trinken. Denn wer trinkt, gilt in unserer Gesellschaft sofort als sozialer Störfall. Wer aber nicht trinkt, macht sich genauso schnell zum Außenseiter. Als Frau wird man sofort verdächtigt, schwanger zu sein, verweigert man als Mann einen Drink, so lautet der Verdacht schnell, man sei religiös oder noch schlimmer, trockener Alkoholiker. „Es ist in unserer Gesellschaft praktisch nicht vorgesehen, einen Drink abzulehnen“, resümiert Richter und liefert in seinem Buch sowohl Gründe fürs Trinken wie auch Einsichten dafür, wie ein genussvoller aber gesunder Umgang mit dem Alkohol aussehen kann.

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Eine Bar ist nichts als die Fortsetzung der Bibliothek mit weniger trockenen Mitteln

Peter Richter in Über das Trinken

Dieses Zitat ist in Peter Richters amüsantem und erhellendem Traktat Über das Trinken zu finden. Darin unternimmt der Schriftsteller und Feuilletonist der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung den Versuch, das Trinken als Kulturgut darzustellen. Denn in der abendländischen Historie tranken sie alle: Philosophen und Schriftsteller, Staatsmänner und Politiker. Schriftstücke von Platons Symposion bis Dostojewskis Schuld und Sühne sind getränkt mit Alkohol. Daher der mit den obigen Worten heraufbeschworene Vergleich zwischen Bar und Bibliothek. Wenn Sie sich demnächst wieder berauschen wollen, greifen Sie doch zu Richters Buch und genehmigen Sie sich dazu einen guten Wein (oder was Sie sonst gern trinken).

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Individualism kills individuality

Oliver Errichiello und Arnd Zschiesche in Wir Einmaligen

Dieses Zitat ist in dem Buch Wir Einmaligen von Oliver Errichiello und Arnd Zschiesche zu finden. Darin stellen die beiden Soziologen die These auf, dass der gesellschaftliche Drang nach Individualismus gerade eine echte Individualität verhindert. Errichiello und Zschiesche argumentieren, dass sich in der heutigen Gesellschaft individuelle Unterschiede zwischen Menschen einzig auf ihr Konsumverhalten beschränken. Und auch diese Unterschiede bestehen nur scheinbar, denn ganze Bevölkerungsgruppen frönen dem gleichen Konsum, kaufen die gleichen Produkte der gleichen Marken.

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